Lehrende sind nicht nur Wissensvermittler/innen sondern auch Berater, Begleiter, Facilitator - Lerncoaches.
Gerade die Idee der Befähigung Lernender bringt neue Aufgaben, Herausforderungen und Rollen beim Lehren und Lernen mit sich.

 

Lerncoaching wird in den Disziplinen unterschiedlich definiert und muss unterschieden werden vom Lerncoaching an Schulen und in der Lernberatung.

 

Lerncoaching an Hochschulen bedeutet: Lehrende gestalten Lernumgebungen, in denen Lernenden aktiv sind und begleitet und gecoacht werden.
Sie entwickeln eine eigene Haltung, ein eigenes Profil, die transparent gemacht werden - und sind sich zugleich der Rahmenbedingungen (Globe) und möglichen Grenzen, die Hochschul- und Studienstrukturen heutzutage mit sich bringen bewußt.
Lerncoaching bedeutet auch Lernwiderstand als Teil des Lernen zu verstehen und (bestenfalls) in Lernprozesse verwandeln zu können.

 

Gerade diese Kunst, Lernumgebungen zu gestalten und dann Arbeitsaufträge zu formulieren, Arbeitsprozesse zu begleiten und zu coachen und Arbeitsergebnisse zu sichern und zu bewerten gilt es für Lehrende zu erlernen.
Bei hdw gibt es seit 10 Jahren die Weiterbildung zum Lerncoach, bei der ein konkretes Projekt in die Lehre integriert wird und die Begleitung der Lernenden durch Coaching und kollegiale Beratung begleitet wird.

 

Informationen zur aktuellen Weiterbildung finden Sie in downloadbar oder bei schumacher@lernen-als-weg.de.

 

Schumacher, E.: LernCoaching. In: Berendt, B., Tremp, P., Voss, H.-P., Wildt, J. (Hrsg.): Neues Handbuch Hochschullehre (A 3.5). Stuttgart 2006